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Historischer Verein Leonische Waren Entstehung Vormaterial Halbfabrikate Leonische Industrie Das Museum Veranstaltungen Infomaterial Kontakt Impressum |
Leonische Waren Feine Gold- und Silberdrähte, versilberte und vergoldete Kupferdrähte, goldfarben vermessingte Kupferdrähte und die daraus hergestellten Produkte wie Plätte, Gespinste und Bouillon heißen in Deutschland „leonische Waren“. Sie werden zu dekorativen Zwecken für Stickereien, Bänder, Borten, Tressen und Uniformeffekten, für kunstgewerbliche Gegenstände wie Christbaumschmuck oder für sakrale Volkskunst wie z.B. Klosterarbeiten verwendet. Vieles spricht dafür, dass der Name „leonische Waren“ von der französischen Stadt Lyon abgeleitet ist, wo sich bereits im Mittelalter ein Zentrum zur Herstellung feinster Gold- und Silberdrähte befand. Ein Franzose namens Anthoni Fournier gründete 1569 in Nürnberg eine Werkstatt zur Herstellung dieser damals hoch geschätzten Drahtprodukte und brachte so diese Handwerkskunst nach Mittelfranken. Aus den „lyonischen Waren“ wurden dann wohl im Laufe der Jahre die „leonischen Waren“. |
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